Apotheke am Rettenbach

Ihre Apotheke in der Mariatroster Straße 142a, 8010 Graz

Alternativmedizin – unsere Schwerpunkte

Menschen mit Ihren individuellen Beschwerden und Persönlichkeiten verlangen nach unterschiedlichsten Arten an Heilmitteln. Neben der klassischen Schulmedizin bieten wir Ihnen in der Apotheke am Rettenbach daher auch verschiedene Therapie-Möglichkeiten aus dem Bereich der Alternativmedizin an – auch als wirksame Ergänzung!

Unser Ziel ist es immer, die für den Patienten optimale Therapie und Therapieform zu finden!

Kräuterheilkunde

Über Jahrtausende hat sich in Europa eine Heilkunde entwickelt, die sich mit der Vorbeugung und Heilung von Krankheiten befasst. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit und behandelt nicht nur einzelne körperliche oder psychische Symptome. Die Kunde der TEM umfasst überliefertes Wissen von Klosterheilkunde, Bauern, Kräuterfrauen und Hebammen bis hin zum Gelehrtenwissen von Hippokrates, Galenos, Hildegard von Bingen, Paracelsus, Sebastian Kneipp, Rudolph Steiner und Samuel Hahnemann. Während das Wissen der TEM Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Geburtsstunde der modernen Medizin und Heilkunde etwas in Vergessenheit geraten ist, ist heute ihre Wiederentdeckung in vollem Gange. In einer Zeit, in der man sich gerne wieder auf die Kraft der Natur besinnt, sind die vielschichtigen therapeutischen Möglichkeiten in der TEM von sehr großem Wert. „Alle Wiesen und Matten, Berge und Hügel sind Hergott’s Apotheke“ (Paracelsus) Dieses Zitat von Paracelsus zeigt uns wie nahe oft das Heilmittel liegt, dass uns zu besserem Wohlbefinden verhelfen kann.

Gerne helfen wir dabei, dieses intuitive Wissen auch bei Ihnen wieder zu entdecken und beraten Sie gerne zum großen Fachgebiet der Traditionellen Europäischen Medizin.

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Die Pflanzen, auf die wir zurückgreifen, können zu unterschiedlichsten Produkten verarbeitet
werden. Die einfachsten davon sind einzelne Kräuter, aus denen man Teemischungen
zubereiten kann. Weiters kann man aus frischen oder getrockneten Pflanzenteilen wässrige,
alkoholische oder ölige Auszüge herstellen. Prominente Beispiele dafür sind die Arnikatinktur
oder das Johanniskrautöl.
Zur traditionellen europäischen Medizin gehört auch die Aromatherapie, bei der aus den
Pflanzen die ätherischen Öle durch Destillation gewonnen werden, und die Ihre Wirkung als
sinnlicher Duft, als wirksames Kosmetikum oder manchmal auch in stark verdünnter Form
zur therapeutischen Einnahme entfalten. Vielen ist der Engelwurzbalsam mit dem
ätherischen Öl aus Thymian und Majoran und Engelwurz, der kleinen Kindern durch die
Schnupfenzeit hilft, bekannt.
Natürlich werden Pflanzenextrakte auch weiterverarbeitet und in Kapsel- oder Tablettenform
angeboten. Vorteile sind standardisierte Mengen pro Kapsel oder Tablette und die praktische
Einnahme. Sehr gerne unterstützen wir Sie in Ihrem Wunsch, selber aus Pflanzen ein
bewährtes Hausmittel herzustellen.

Unser Tipp zur Kräuterheilkunde: 

Die Pflanzen, auf die wir zurückgreifen, können zu unterschiedlichsten Produkten verarbeitet werden. Die einfachsten davon sind einzelne Kräuter, aus denen man Teemischungen zubereiten kann. Weiters kann man aus frischen oder getrockneten Pflanzenteilen wässrige, alkoholische oder ölige Auszüge herstellen. Prominente Beispiele dafür sind die Arnikatinktur oder das Johanniskrautöl. Zur traditionellen europäischen Medizin gehört auch die Aromatherapie, bei der aus den Pflanzen die ätherischen Öle durch Destillation gewonnen werden, und die Ihre Wirkung als sinnlicher Duft, als wirksames Kosmetikum oder manchmal auch in stark verdünnter Form zur therapeutischen Einnahme entfalten. Vielen ist der Engelwurzbalsam mit dem ätherischen Öl aus Thymian und Majoran und Engelwurz, der kleinen Kindern durch die Schnupfenzeit hilft, bekannt. Natürlich werden Pflanzenextrakte auch weiterverarbeitet und in Kapsel- oder Tablettenform angeboten. Vorteile sind standardisierte Mengen pro Kapsel oder Tablette und die praktische Einnahme.

Sehr gerne unterstützen wir Sie in Ihrem Wunsch, selber aus Pflanzen ein bewährtes Hausmittel herzustellen.

Aromatherapie

Ätherische Öle sind Gemische biochemischer Verbindungen, die von zahlreichen Pflanzen produziert werden. Sie sind flüssig, verdunsten sehr schnell und zeichnen sich durch typische Gerüche aus. Mithilfe sanfter Methoden werden die hochwertigen Öle aus den unterschiedlichen Pflanzenteilen gewonnen. Ihre Wirkung entfalten ätherische Öle einerseits über das Riechorgan. Sie gelangen über die Nase und Riechzellen schließlich in bestimmte Teile des Gehirns, wo sie durch Freisetzung von Botenstoffen entsprechende Effekte auslösen. Ätherische Öle können aber auch über die Haut aufgenommen werden. Diese Anwendung sollte jedoch nur in verdünnter Form erfolgen, beispielsweise als Massageöl oder Brustbalsam. Unverdünnt können die Öle bei empfindlichen Personen Hautreizungen verursachen.

Gerne beraten wir Sie über die unterschiedlichen Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Öle und kreieren Ihre individuelle Mischung!

Unsere Aroma Tipps:

Lernen Sie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Ätherischen Ölen kennen – von Mischungen für ihre Duftlampe, Raumsprays, Anti-Läuse-Spray, Insektenschutz-Spray bis zu Massageölen uvm.


Ätherische Öle für die Erkältungszeit:
Der Thymian ist bekannt aus Küche und Medizin. Für therapeutische Zwecke  ist es wichtig, die Unterschiede der einzelnen Arten zu beachten:
Roter Thymian (Thymian c.t. Thymol): sehr intensive Wirkung durch den hohen Thymol-Anteil, Anwendung nur kurzfristig und nur für Erwachsene
Zitronenthymian (Thymina c.t. Linalool): mildere Sorte, daher auch gut für Kinder ab 2 Jahren geeignet.
Quendel oder Feldthymian: sehr intensive Wirkung, Anwendung nur für Erwachsene

Auch beim beliebten Eukalyptusöl gibt es Unterschiede:
Eukalyptus citriodora: Intensives Öl gegen Erkältung, Schmerzen, Entzündung
Der mildere Eukaylptus radiata kann probelmlos auch bei Kindern ab 2 Jahren angebwendet werden.
Weitere wirksame Erkältungsöle für Kinder sind Niauli und Cajeput

Allrounder in der Aromatherapie – Lavendel:
Ein wahrer Alleskönner ist der Lavendel! Das ätherische Öl aus Lavandula angustifolia (Lavendelöl fein) besitzt beruhigende und angstlösende Wirkung ebenso wie entzündungshemmende, antibakterielle und heilende Effekte. Auf Insektenstiche kann es sogar pur vorsichtig aufgetragen werden. Leichte Verbrennungen lassen sich mit Lavendel-Hydrolat kühlen. Bereits seit Jahrhunderten bekannt ist Lavendel als wirksamer Mottenschutz.
Lavandinöl wird aus einer preisgünstigeren Lavendel-Sorte gewonnen und eignet sich hervorragend für die Haushaltsreinigung und verleiht der Wäsche als Zusatz zum Waschmittel einen angenehmen Duft.
Speiklavendel findet wiederum bei Atemwegserkrankungen Anwendung und ist vielen in Kapselform bekannt.

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine sanfte, ganzheitliche Therapieform. Dabei wird nicht nur ein bestimmtesSymptom (z.B. Halsschmerzen) einer Erkrankung betrachtet, sondern der ganze Mensch mit all seinen Eigenschaften. Es soll nicht (nur) die Krankheit geheilt werden, sondern der Patient – und zwar auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Das homöopathische Arzneimittel stellt für den erkrankten Organismus einen Reiz dar, der ihn zur Selbstheilung anregen soll. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Körper in der Lage ist auf diesen Reiz zu reagieren. Daraus erklären sich auch die „Grenzen“ der Homöopathie: ist das körpereigene Abwehrsystem bereits so geschwächt, dass die gewünschte Reaktion nicht mehr möglich ist, ist die Homöopathie als alleinige Therapieform nicht einsetzbar.

„Similia similibus curentur“ – so lautet das Prinzip, auf welchem die Homöopathie beruht. Es handelt sich dabei um das von Samuel Hahnemann 1796 formulierte Ähnlichkeitsgesetz. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutete es: „ Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“. Ein Mittel, das beim gesunden Menschen bei oftmaliger Anwendung bestimmte Symptome hervorruft, kann dieselben Symptome beim kranken Menschen heilen.

Ein Beispiel aus der Homöopathie:

Ein sehr anschauliches Beispiel für das Ähnlichkeitsgesetz, an dem sich die Homöopathie orientiert – „Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“ – ist die Küchenzwiebel (lat.: Allium cepa).

Jeder von uns hat beim Zwiebel-Schneiden bereits leidvoll ihre Wirkung erfahren: aus den Augen rinnen milde Tränen, aus der Nase ein scharfes Sekret und im Freien bessern sich die Beschwerden sehr rasch. Als homöopathisches Arzneimittel ist Allium cepa nun bei Erkrankungen mit genau den eben beschriebenen Symptomen, z.B. bei Schnupfen, Heuschnupfen, wirksam.

Das Arzneimittel wird ganz individuell auf den Patienten abgestimmt. Jeder Kranke hat individuelle Symptome, sein eigenes Empfinden der Erkrankung, seine eigene Konstitution, Veranlagung, familiäre Umgebung,etc. Es werden neben den klinischen Symptomen wie Halsschmerzen oder Fließschnupfen auch andere Gesichtspunkte bei der Arzneiauswahl mit berücksichtigt: Wie fühlen sich die Halsschmerzen an? Brennend, stechend, pochend? Seit wann bestehen die Beschwerden? Wodurch wird es besser, wodurch schlechter? Welche anderen Beschwerden gibt es, die auf den ersten Blick möglicherweise in gar keinem Zusammenhang zu stehen scheinen?

Bei akuten Erkrankungen verwendet man hauptsächlich so genannte Tiefpotenzen ( D4, D6) oder Mittelpotenzen (D12). Gerne beraten wir Sie individuell und finden das richtige Mittel für Sie. Chronischen Erkrankungen erfordern häufig eine sog. Konstitutionsbehandlung mit Hochpotenzen (D30 und darüber). Dies sollte einem erfahrenen, in der Homöopathie ausgebildeten Arzt vorbehalten bleiben.

Auswahl einer homöopathischen Hausapotheke:

Folgende homöopathische Mittel können bei den genannten Beschwerden zur Anwendung kommen. Da jedoch oft kleine Unterschiede in der Symptomatik entscheidend sind für die Wahl des richtigen Mittels, beraten wir Sie gerne zu ihrem individuellen Problem!

Verletzungen:
Erste Hilfe – Arnica D30
Schlecht heilende Wunden – Calendula D6

Fieber:
plötzlich beginnend – Aconitum D30
Hohes Fieber, starkes Schwitzen, roter Kopf – Belladonna D6
Leichtes Fieber – Ferrum phosphoricum D6

Halsentzündung:
Belladonna D6, Phytolacca D6, Apis D6

Heiserkeit:
Causticum D6, Hepar sulf. D6

Augenentzündung:

Bachblüten

Hinter der Bachblütentherapie, die auf den englischen Arzt Dr. Eduard Bach zurückgeht, verbirgt sich eine uralte, auf Erfahrung und Inspiration beruhende Heiltradition. Auf seinen ausgedehnten Wanderungen fand er die bekannten 38 Pflanzen, deren Kräfte er aus den Blüten und Pflanzenteilen mittels Sonnenpotenzierung in ein Blütenwasser übertragen konnte. Durch eine starke Verdünnung der entstandenen Urtinktur und Mischung verschiedener Bachblütentinkturen entsteht eine ganz individuelle Mischung, die wir gerne in unserer Apotheke frisch für Sie zubereiten. Eine Therapie mit Bachblüten soll die seelischen Blockaden, die auch oft für körperliche Beschwerden als Ursache zu sehen sind, lösen
und das Gleichgewicht wieder herstellen. Bei Krisen und Konflikten, Stress, Lernschwierigkeiten, Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit, Angst und Unsicherheit kann eine Unterstützung mit Bachblüten
oft sehr hilfreich sein.

Gerne helfen wir dabei, dieses intuitive Wissen auch bei Ihnen wieder zu entdecken und beraten Sie gerne zum großen Fachgebiet der Traditionellen Europäischen Medizin.

Wissenswertes:

Das bekannteste Bachblütenpräparat sind die Notfallstropfen, die – wie der Name schon sagt –  in allen Situationen starker seelischer Dysbalance helfen können, schneller wieder zur Ruhe zu kommen. Die gleichen Inhaltsstoffe können auch zu Salben und Gelen verarbeitet werden, die bei Sonnenbrand oder akuten kleineren Verletzungen schnelle Erleichterung bringen können.